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Veranstaltungskalender zum Internationalen Lion Feuchtwanger-Jahr
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DIE WELT ERKLÄREN HEISST DIE WELT VERÄNDERN

Lion Feuchtwanger zum 50. Todestag  

Eine Revue aus Texten, Film, Musik, Gespräch mit Jörg Hube und Schülern des Städtischen Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums  

16. Dezember 2008, 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr  

Eine geschlossene Veranstaltung im Kulturhaus Milbertshofen Curt-Mezger-Platz 1 (Ecke Keferloherstraße/Schleißheimer Straße)  

Der Schriftsteller Lion Feuchtwanger (geboren 1884) ist am 21. Dezember vor 50 Jahren verstorben. Das Städtische Lion-Feuchtwanger-Gymnasium in München-Milbertshofen und die Monacensia, das Literaturarchiv der Stadt München, nehmen dies zum Anlass, um gemeinsam an den gebürtigen Münchner und jüdischen Intellektuellen zu erinnern, der ein verbannter und verbrannter, ein gefeierter und lange Jahre nahezu vergessener Autor war.   Lion Feuchtwanger wuchs am Sankt-Anna-Platz im Lehel als Sohn einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie auf, legte 1903 sein Abitur am Wilhelms-Gymnasium ab und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1925 zog er zusammen mit seiner Frau Marta nach Berlin, weil sich München immer mehr zum Hort der Reaktion entwickelte. Mit dem Roman „Erfolg“ (1930) rechnete er mit der unheimlichen Gemütlichkeit seiner Geburts- und Heimatstadt ab. Der Roman zeigt ein schillerndes Panoptikum bayerischer Typen, die an der Entstehung des Nationalsozialismus mehr oder weniger bewusst mitwirken. 1933 war Lion Feuchtwanger gezwungen, ins Exil zu gehen: zunächst ließ er sich in Südfrankreich nieder, von wo er 1940 mit seiner Frau über die Pyrenäen und Portugal in die USA fliehen konnte. An der kalifornischen Pazifikküste in Santa Monica fanden die beiden eine neue Bleibe. Dort starb Lion Feuchtwanger am 21. Dezember 1958 als Staatenloser, ohne Deutschland jemals wieder betreten zu haben.   Das städtische Gymnasium in Milbertshofen wurde 1979 gegründet und trägt seit April 1982 den Namen Lion-Feuchtwanger-Gymnasium, um an den engagierten und frühen Gegner des Nationalsozialismus zu erinnern, dessen Leben und Werk den Schülerinnen und Schülern ein Vorbild sein kann. Als die damals fast 90-jährige Marta Feuchtwanger vom Wunsch erfuhr, die Schule nach Lion Feuchtwanger benennen zu dürfen, schrieb sie aus Pacific Palisades: „Es wäre eine große Ehre für Lion Feuchtwanger, wenn eine fortschrittliche Schule (...) seinen Namen trüge. Es wäre auch eine Zeichen des guten Willens, den jetzt Deutschland seinen früheren Mitbürgern zeigt.“   Mit dieser erstmaligen Kooperation mit einem städtischen Gymnasium knüpft die Monacensia an das Ausstellungsprojekt „Exil am Mittelmeer. Deutsche Schriftsteller in Südfrankreich von 1933-1941“ (2005) an und unterstützt das Städtische Lion-Feuchtwanger-Gymnasium durch Rat und Tat bei der Konzeption und Organisation der schulischen Gedenkfeier zum 50. Todestag von Lion Feuchtwanger.   Der Schauspieler Jörg Hube hat sich gerne bereit erklärt, an der Gedenkveranstaltung mitzuwirken. Nach einer Begrüßung durch den Schuldirektor Wolfgang Fladerer und die Leiterin der Monacensia Dr. Elisabeth Tworek wird er aus den Texten von Lion Feuchtwanger lesen. Dazu gibt es Ausschnitte aus historischen Filmen, Musik und Gespräche mit Lehrern, Schülerinnen und Schülern. Programmablauf anbei.   Veranstalter sind das Städtische Lion-Feuchtwanger-Gymnasium München und die Monacensia, das Literaturarchiv der Stadt München.   Wir würden uns über eine Berichterstattung der geschlossenen schulischen Veranstaltung freuen.

Presseanmeldungen und Pressefotos unter:   Monacensia.Literaturarchiv und Bibliothek München Sylvia Schütz, Tel. 089/ 41 94 72 15, E-Mail sylvia.schuetz@muenchen.de   Städtisches Lion-Feuchtwanger-Gymnasium München Peter Schricker, Tel. 089/350301-0, E-Mail schricker.p@gmx.de....        

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