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Pressedienst

07.09.16 11:00

8. Tagung der International Feuchtwanger Society

Die Jüdin von Toledo: Spanienbilder aus dem kalifornischen Exil

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Tagung der International Feuchtwanger Society

Real Fundación Toledo

Toledo, 7. - 9. September 2016

 

Die Jüdin von Toledo: Spanienbilder aus dem kalifornischen Exil

 

1955 veröffentlichte Lion Feuchtwanger den Roman Die Jüdin von Toledo. Gleich nach dem Erscheinen wurde das Buch zu einem Bestseller, nicht nur in Deutschland sondern vor allem in den USA. Im kalifornischen Exil, wo er seit 1941 wohnte, gab er einem Thema Ausdruck, das ihn jahrelang beschäftigt hatte, seitdem er 1926 mit seiner Frau Marta eine Reise nach Spanien unternommen hatte und von der Geschichte, der Architektur und die Landschaft des Landes beeindruckt wurde. Bereits 1951 hatte er seinem Interesse für Spanien im Roman Goya oder der arge Weg zur Erkenntnis Ausdruck verliehen.

Diese Neigung zu Spanien – vor allem aber zur spanischen Geschichte – zeigten auch andere der vielen Schriftsteller, die während des Dritten Reiches gezwungen waren, Deutschland zu verlassen. Für einige war der Weg ins Exil einfach, für andere war es eine Flucht mit ungewissem Ausgang, die in einigen Fällen auch über Spanien führte. Einer der bedeutendsten Treffpunkte deutschsprachiger Autoren im amerikanischen Exil war Los Angeles, das sich bald den Beinamen "Weimar unter Palmen" zueigen machte. Hier im sonnigen Kalifornien trafen sich viele der exilierten Autoren wieder, darunter Lion Feuchtwanger, Thomas und Heinrich Mann, Bertold Brecht, Alfred Döblin, Ludwig Marcuse, Vicki Baum, Walter Mehring und Franz Werfel.

 

Im Gegenteil zum Italienbild wurde das Spanienbild in den Texten einiger von ihnen nie ästhetisiert. Stoffe aus der spanischen Geschichte boten den Autoren aber die Gelegenheit, die damalige Gegenwart durch eine schon vorgegebene Vergangenheit zu erklären, die ihre Vorliebe für den historischen Roman erklärt.

In den letzten Jahren hat die Gattung eine Wiederbelebung erfahren, die schon auf ein Come-back von vielen im Exil geschriebenen Werken hindeutet. Die politische und soziale Lage, die in vielen Ländern der Welt zum Alltag geworden ist, bestätigt die Aktualität von Romanen wie Feuchtwangers Die Jüdin von Toledo.

Gerade vor Ort, wo diese Geschichte im spanischen Mittelalter gespielt hat, organisiert die International Feuchtwanger Society in Zusammenarbeit mit dem Departamento de Filología Alemana der Universidad Complutense de Madrid und dem Goethe-Institut Madrid eine Konferenz, die Feuchtwangers Roman sowie das Spanienbild deutschprachiger Autoren im kalifornischen Exil in den Mittelpunkt stellt.

 

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge zu 20-minutigen Referaten (Abstract mit maximal 300 Wörtern) sowie eine kurze Bio bis zum 31. Dezember 2015 bitte an Isabel Hernández (isabelhg@ucm.es).

 

Konferenzsprachen sind Deutsch, Spanisch und Englisch. Ausgewählte und überarbeitete Vorträge werden in der Reihe «Feuchtwanger Studien» (Peter Lang: Oxford) veröffentlicht.

 


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Samstag, 07. Januar 2012
Lion Feuchtwanger - geachtet & geächtet

Dokumentation (2004) auf BRalpha


Samstag, 29. Oktober 2011
Joseph Süß - Übernahme-Premiere

Oper in 13 Szenen

Libretto von Werner Fritsch und Uta Ackermann

Musik von Detlev Glanert (*1960) in deutscher Sprache Aufführungsdauer: ca. 1h 30' (keine Pause)

Übernahme-Premiere im Theater Krefeld am 29. Oktober 2011

(Premiere im Theater Mönchengladbach am 16. April 2011)

 

 


Donnerstag, 20. Oktober 2011
'Jud Süß' - Vorführung

"Jud Süß" – kommentierte Filmvorführung in der Ehemaligen Synagoge Kippenheim am Donnerstag, 20. Oktober, 19 Uhr.


Mittwoch, 14. September 2011
5. Konferenz der Internationalen Feuchtwanger Gesellschaft

TO STAY OR NOT TO STAY?

GERMAN-SPEAKING EXILES IN SOUTHERN CALIFORNIA AFTER 1945


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Die unterschiedliche Wahrnehmung der Figur "Jud Süß" in Literatur und Geschichte analysiert von 17. August an eine Sonderausstellung im Dokumentationszentrum Prora auf der Insel Rügen.

 

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Montag, 11. Juli 2011
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Eine Filmreihe bei den Nibelungenfestspielen in Worms Rüdiger Suchsland im Gespräch mit Christoph Schmitz Die tragische Justiz-Geschichte des jüdischen Bankers Joseph Süßkind Oppenheimer aus dem Jahr 1738 ist mehrfach verfilmt - und in der nationalsozialistischen Version als subtile Propaganda missb...


Freitag, 08. Juli 2011
'Joseph Süß' in Mönchengladbach

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