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Pressedienst

05.04.12 19:30

Aufführung von Detlev Glanerts Oper JOSEPH SÜSS


Am 3. März hat Detlev Glanerts Oper JOSEPH SÜSS als Münchner Erstaufführung Premiere.

Detlev Glanert gehört heute zusammen mit Hans Werner Henze und Wolfgang Rihm zu den am häufigsten aufgeführten lebenden Opernkomponisten. Zu seinen meist beachteten Werken zählen neben JOSEPH SÜSS: SCHERZ, SATIRE, IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG (1999/2000), THEATRUM BESTIARUM (2004/05) und DAS HOLZSCHIFF (2010). Die bevorstehende Premiere ist auch die erste Aufführung eines Werkes dieses Komponisten am Hause.

Das Schicksal des 1738 in Stuttgart hingerichteten „Hofjuden“ Joseph Süß Oppenheimer hat viele Literaten wie u.a. Feuchtwanger und Filmemacher zu Auseinandersetzungen aus unterschiedlichen Perspektiven bewegt. In die Musikgeschichte fand das Thema erst durch Detlev Glanert Eingang. Seine 1999 in Bremen uraufgeführte Oper JOSEPH SÜSS lässt der nicht nur historisch, sondern auch posthum zu Unrecht verurteilten und geschmähten Figur Gerechtigkeit zuteilwerden, ohne ihre Schattenseiten auszusparen.

Detlev Glanert beschreibt seine Oper selbst als ein „süffiges, pralles, schreckliches und provozierendes Barockbild unserer jüngsten Vergangenheit. Es soll rühren und schockieren, aber es kommt von Herzen und soll wieder zu Herzen gehen“ (frei nach Beethoven)

Zur Handlung: Eine Zeitlang ist Joseph Süß als jüdischer „Hoffaktor“ Garant des höfischen Prunks des württembergischen Herzogs Karl Alexander – und zugleich Nutznießer von dessen Unersättlichkeit. Im Kraftfeld von Macht, Finanzpolitik, Religionsrivalität und Eros einerseits und der Liebe zu seiner Tochter Naemi und jüdischen Traditionen andererseits wird Süß Opfer einer Intrige, weil er einen Staatsstreich angezettelt und schließlich verraten haben soll. Nach dem gescheiterten Umsturz erleidet der Herzog einen Schlaganfall. Süß wird als Sündenbock ins Gefängnis geworfen und zum Tod durch den Strang verurteilt. Hier setzt die Handlung der Oper ein. Wie ein Alptraum bedrängen Süß in seiner Kerkerzelle die Stimmen der Lebenden und der Toten. Sie verdammen ihn, rufen Erinnerungen an seine Erfolge wach oder wollen ihn aus seiner jetzigen Lage befreien. Joseph Süß jedoch schlägt alle Möglichkeiten, sich zu retten, aus.

Mit der musikalischen Einstudierung und Leitung des in vokaler wie orchestraler Hinsicht ausgesprochen anspruchsvollen
Werkes ist Roger Epple betraut, der dem Gärtnerplatz-Publikum bereits durch seine hochgelobte Arbeit für den FREISCHÜTZ (2010) bekannt ist. Als ausgewiesener Spezialist für zeitgenössische Oper inszeniert Guy Montavon das Werk und kommt dafür erstmals an den Gärtnerplatz. Der international tätige Regisseur ist seit 2002 Generalintendant des Theaters Erfurt. Seiner Inszenierung sind intensive Gespräche mit dem Komponisten vorausgegangen. Den Bühnenraum und die an ein barockes Habit angelehnten Kostüme hat der international gefragte Bühnenbildner Peter Sykora entworfen.

Sieben gleichwertig anspruchsvolle Solopartien kennzeichnen die musikalischen Herausforderungen des Werkes. Die Partie des Joseph Süß übernimmt Gary Martin
. In der Rolle des Herzogs ist Stefan Sevenich zu erleben. Mit ihnen auf der Bühne stehen Carolin Neukamm, Mark Bowman-Hester, Juan Fernando Gutiérrez, Thérèse Wincent, Karolina Andersson, Thomas Peters und Florian Wolf.

Alle Vorstellungen von JOSEPH SÜSS:
Sa, 3. März 2012, 19.00 Uhr
Mi, 7. März 2012, 19.30 Uhr
So, 11. März 2012, 15.00 Uhr I KiJu 8,– € *
Di, 20. März 2012, 19.30 Uhr
Do, 22. März 2012, 19.30 Uhr
Mo, 26. März 2012, 19.30 Uhr
Fr, 30. März 2012, 19.30 Uhr I KiJu 8,– € *
So, 1. April 2012, 19.00 Uhr
Do, 5. April 2012, 19.30 Uhr
Mi, 11. April 2012, 19.30 Uhr
Do, 19. April 2012, 19.30 Uhr I Zum letzten Mal

30 Minuten vor jeder Vorstellung außer am 03.03.: Werkeinführung im oberen Foyer
* KiJu 8,– €: Schüler und Studenten bis 30 Jahre, Wehr- und Zivildienstleistende erhalten bereits im Vorverkauf alle Plätze für nur 8,– € (kein Online-Kauf möglich)

Karten erhalten Sie telefonisch unter 089/2185-1960, an allen Tageskassen der Bayerischen Staatstheater, an der Gärtnerplatz-Abendkasse oder auf www.gaertnerplatztheater.de (auch zum selber Ausdrucken); 1,50 € Gebühr je Karte bei telefonischem oder Online-Kauf – kein Online-Kauf von ermäßigten Karten möglich.


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