Feuchtwanger - als Namensgeber



Das Städtische Lion-Feuchtwanger-Gymnasium in München



Die Namensgebung als Politikum

Nicht nur an dem Gymnasium am Petuelring überlegte man, nach welcher Persönlichkeit man die Schule nennen wollte, auch andernorts dachte man nach, welchen „Namenspatron" diese Schule haben sollte. So favorisierte die SPD die Bezeichnung Wilhelm-Hoegner-Gymnasium, um damit den ehemaligen sozialdemokratischen bayerischen Ministerpräsidenten und überzeugten Antifaschisten, der sich nur durch Flucht der drohenden KZ-Haft entziehen konnte, zu ehren. Unterstützt wurde die SPD darin seit Januar 1981 durch einen Antrag der Bürgerversammlung des 27. Stadtbezirks Milbertshofen-Hart, in dem die Schule liegt. Daneben wurde in einem Schriftwechsel zwischen dem Schulreferat und der CSU-Stadtratsfraktion geklärt, dass neben dem von den Sozialdemokraten beantragten Namen Wilhelm Hoegner auch der Name Konrad Adenauer (CDU) für jeweils eines der beiden neu errichteten städtischen Gymnasien in Betracht gezogen werden sollte. In der Schule selbst lehnte man diese beiden Vorschläge ab; auf einer Besprechung im November 1981, zu der Elternbeirat, SMV und die Lehrer gemeinsam geladen waren, standen die Namen Karl Valentin, Eugen Roth, Lion Feuchtwanger, Carl von Ossietzky, Christian Morgenstern, Wassily Kandinsky, Franz Marc und Wilhelm Hoegner zur Auswahl. Kollegen und Mitglieder der SMV stellten die Namen in kurzen Statements vor und wiesen jeweils auf den Zusammenhang zu München hin. Dabei wurde auch der Vorschlag des 27. Stadtbezirks besonders ernsthaft diskutiert. Bei aller Hochschätzung von Hoegners Einsatz für demokratische Verhältnisse in Deutschland, die in allen Wortmeldungen zum Ausdruck kam, wollte die Versammlung einer kritisch-literarischen Persönlichkeit den Vorrang geben, die Schule einigte sich mehrheitlich auf Lion Feuchtwanger, „der als gebürtiger Münchner und Literaturpreisträger der Stadt in seinem Roman ,Der Erfolg' seine Verbundenheit mit München in einer kritischen Zeitanalyse des Münchner Lebens um 1920 dokumentierte, aber auch in seinem kalifornischen Exil als Schriftsteller von hohem Rang anerkannt war."  Die Frage der Namensgebung war offensichtlich so brisant, dass der Bayerische  Rundfunk in seiner Sendung „Zündfunk" ihr am 26.1.1982 einen kritischen Beitrag  widmete. Darin begründeten Schüler ihre Entscheidung für diesen Schriftsteller: dadurch würden sie angeregt, sich mit der eher unbekannten Exilliteratur zu beschäftigen; das Werk Feuchtwangers werde wieder mehr in den Blick der Öffentlichkeit gerückt; auch der Versuch, damit eine kleine symbolische Wiedergutmachung für die  Bücherverbrennung 1933 und das Verbrechen an den Juden zu leisten, wurde als  Motiv genannt. So eindeutig sich die Schüler in der Reportage für Feuchtwanger  aussprachen, so klar lehnten sie es ab, dass Schulen nach Politikern benannt werden sollten: „Ich bin schon aus dem Grund dagegen, dass dies sich dann weiterentwickeln würde und Schulnamen nur noch nach dem Parteienproporz vergeben werden: wir bekommen Adenauer, ihr kriegt Hoegner, wir Strauß, ihr Schmidt; dann hätten die Schüler keinen Einfluss mehr auf den Namen ihrer Schule, und außerdem  wären da mit Sicherheit nicht nur Vorbilder dabei“ Ein anderer meinte, „dass man  an der Schule mit einem „Stoppt Strauß-Wapperl“ nicht herumlaufen, die Schule selbst aber Konrad-Adenauer-Gymnasium heißen darf, was jedoch bedeutet, dass man seine eigene Meinung nicht vertreten darf, aber irgendeine andere Meinung wird schon vom Namen der Schule vertreten." Eine Schülerin hielt es für wesentlich  angemessener, dass eine Schule an einen gesellschaftskritischen Bürger erinnere; ein weiterer Mitschüler befürchtete, dass die Schüler in Anstalten mit Politikernamen  mit den jeweiligen Parteien derselben identifiziert würden. Erfreut konnten Schüler und Lehrer am 21. April 1982 erfahren, dass der Schulausschuss ihre Argumente akzeptiert und somit ihrem Vorschlag zugestimmt hatte und sie ihre Schule nun Lion-Feuchtwanger-Gymnasium nennen konnten. Übrigens: Die SPD-Fraktion hatte ihren ursprünglichen Antrag zurückgezogen und sich dem Votum der Schule angeschlossen, ein CSU-Antrag lag nicht vor. Anders dachte über diese Entscheidung der kritische Beobachter der bayerischen Szene Bernhard Ücker in seinem Kommentar zur bayerischen Landespolitik, den der BR am 8. Mai 1982 ausstrahlte. In diesem Beitrag, der für sich selbst sprechen soll, stellt Ücker vorab fest, dass es doch weithin an einer Gesinnung fehlt, die als Basis für ein gelassenes Selbstbewusstsein unserer Heimat dienen kann und fährt dann fort: „Da ging es kürzlich um die Namen für zwei Münchner Gymnasien. Ursprünglich hatte man im Rathaus an den großen Sozialdemokraten Wilhelm Hoegner gedacht, und um der Gerechtigkeit willen hätte uns zudem noch ein Hans-Ehard-Gymnasium gut angestanden. Jedenfalls die Idee war honorabel und eigentlich schon überfällig, zwei bayerische Politiker so zu ehren, stellvertretend für alle, die nach 1945 aus den von Polit-Verbrechern hinterlassenen Trümmern den neuen Freistaat Bayern aufgebaut haben. Nun, Lehrer und Schüler besagter Schulen wollten es mehrheitlich anders und verlangten, ihre Bildungsstätten Heinrich-Heine- bzw. Lion-Feuchtwanger-Gymnasium zu taufen. Und im Schulausschuss der bayerischen Landeshauptstadt fügte man sich einstimmig dieser Forderung. Wozu dann die Anmerkung gestattet sei, dass der seit langem nicht selten beklagte Mangel an Geschichtsbewusstsein und literarischen Kenntnissen offenkundig auf Wahrheit beruht. Heines und Feuchtwangers Rang in der Literaturgeschichte nämlich soll hier unbestritten sein, doch andererseits haben gerade München und Bayern keinen triftigen Grund, die beiden Dichter im Herzen des Landes auf einen lokalpatriotischen Ehrensockel zu heben. . . . Lion Feuchtwanger schließlich: Kulturhistorisch gesehen hat München sicher insgesamt Ursache, diesen Sohn der Stadt ehrenvoll zu würdigen. Muss indessen eine Schule, die laut Bayerischer Verfassung ihre Schüler auch in der Liebe zur bayerischen Heimat erziehen soll — muss denn justament eine Schule den Namen des Dichters tragen, der in seinem Roman „Die häßliche Herzogin“ an München und an Bayern kein gutes Haar gelassen hat? Der sich in diesem geschichtlich aufgezäumten Buch nicht scheute, Kaiser Ludwig den Bayern sogar in der Schilderung seiner Todesstunde noch zu schänden? . .  

von Peter Schricker (aus: Städt. Lion-Feuchtwanger-Gymnasium: Jahresbericht für das Schuljahr 1985/86. München 1986, S. 10-11)

 

Der Name

Als 1981 die damals 90-jährige Marta Feuchtwanger von unserem Wunsch erfuhr,  unsere neue Schule nach Lion Feuchtwanger benennen zu dürfen, schrieb sie uns  aus Pacific Palisades, dem kalifornischen Exil der Feuchtwangers:  „Es wäre eine große Ehre für Lion Feuchtwanger, wenn eine fortschrittliche Schule,  wie sie jetzt in München geplant wird, seinen Namen trüge […]. Es wäre auch ein  Zeichen des guten Willens, den jetzt Deutschland seinen früheren Mitbürgern zeigt."  und: „Ich würde es als eine erstaunlich großzügige Tat betrachten, wenn der Magistrat der Stadt München sich an einer solchen Ehrung beteiligte.

Rat und Magistrat der Stadt München haben uns unseren Wunsch erfüllt.  Als Lehrer, Elternbeirat und Schülersprecher des neuen Gymnasiums am Petuelring im November 1981 sich darauf geeinigt hatten, an den Münchner Stadtrat den Antrag zu richten, unserer Schule Lion Feuchtwangers Namen zu geben, waren wir uns  des Erfolges keineswegs sicher. Obwohl im Langen-Müller-Verlag schon Feuchtwangers wichtige Wartesaal-Trilogie erschienen war und der Fischer-Verlag einen  Feuchtwanger-Roman nach dem andern herauszugeben begann, war die Zahl derjenigen, die Lion Feuchtwanger kannten, noch gering. Und der Kreis derjenigen gar,  die Feuchtwangers Rolle im literarischen Leben der Zwischenkriegszeit und der Zeit  des II. Weltkriegs richtig einzuschätzen wussten und die bereit waren, seiner Bedeutung gerecht zu werden, war noch um einiges kleiner.

Das war anders in England und Amerika. Und zwar bereits lange, bevor Feuchtwanger ins Exil gehen musste. Kurz nach dem Erscheinen des „Jud Süß"; (1925) erschien in Amerika und England der Name des Autors auf den Bestsellerlisten; und der englische König lud ihn auf Schloss Windsor ein.

In Deutschland widerfuhren ihm zu dieser Zeit nicht solche Ehrungen. Der geborene Münchner Lion Feuchtwanger, der immerhin 41 Jahre seines Lebens in dieser Stadt verbrachte — die Margarinefabrik des Großvaters stand in Haidhausen; Lions durchaus deutsch und bajuwarisch gesinnte Familie lebte ihm Lehel; er besuchte das humanistische Wilhelmsgymnasium am Max-ll-Denkmal; und auch seine Frau Marta entstammte wie er einer gutbürgerlichen Münchner Familie — Lion Feuchtwanger also erlebte hier vielmehr, wie bereits 1922 sein Münchner Haus mit antisemitischen Parolen beschmiert wurde. Feuchtwanger durchschaute, dass das nicht eine einmalige Ausschreitung bleiben würde. Wenn diese Entwicklung in Deutschland jemand durchschaute, dann er.

Der damals in Berlin lebende Dramatiker Arnolt Bronnen schreibt aus dem Jahre 1922: „Ich war das erste Mal in München, wurde bezaubert durch die Stadt und ließ mich gern von Brecht bereden zu bleiben. Mit dem Maler Cas Neher zusammen bezog ich ein Kämmerchen in der Türkenstraße, genoss die klare Geistigkeit der bayerischen Hauptstadt, die damals brodelte von Talenten, Pläne-Machern und Leichtsinnigen und in der nur Lion Feuchtwanger, darob verspottet, über die Gefahren der heraufziehenden Reaktion unkte. Er war der erste, von dem ich den Namen Hitler hörte.

Wenn man Feuchtwangers Roman „Erfolg"; aus den Münchner 20er Jahren liest — und sich möglichst die vorzügliche Ausstellung „Schatten über München"; anschaut, die in unserer Schule hängt und die uns die Bayerische Rückversicherung großzügigerweise als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat —, ist man beeindruckt von Feuchtwangers großartiger politischer Klarsichtigkeit. Die Nazis warfen, folgerichtig, Feuchtwangers Werke im Mai 1933 mit als erste auf den Scheiterhaufen.

In England und Amerika aber wuchsen, nachdem seit 1933 die meisten der besten Schriftsteller Deutschlands ins Exil gegangen waren, Lion Feuchtwangers literarischer Ruhm und Erfolg derart an, dass es bald als besonderes Lob für einen Schriftsteller galt zu schreiben wie Feuchtwanger: „It's nearly like Feuchtwanger"; Er gehörte außerhalb Deutschlands zu den meistübersetzten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Sein literarischer Erfolg erlaubte es ihm, sich in seinem Exil in Kalifornien ein prächtiges Haus und eine kostbare Bibliothek aufzubauen, dort einen Kreis der exilierten Freunde, wie Heinrich Mann, Thomas Mann, Bruno Frank und Bert Brecht, auch Eisler, Kortner, Einstein, zu versammeln und einzelne von ihnen, denen es keineswegs gut ging im Exil, zu unterstützen.

Viele derer, die wie Feuchtwanger ins Exil gehen mussten, sind im Deutschland der Nachkriegszeit viel zu spät erst bekannt geworden. Von manchen kennt man bis heute nicht einmal die Namen. Vielen begegnet man noch immer mit Desinteresse und Vorbehalten, manchmal gar mit dem Vorwurf der Nestbeschmutzung. Mitunter entzieht man sich der Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Schicksal der deutschen Emigranten mit formal-ästhetischen Argumenten und Einwänden . . .

Dieses Nachkriegsschicksal teilt Lion Feuchtwanger auch mit vielen anderen, die zu vergessen wir uns eigentlich nicht leisten können — und wir als Lehrer uns auch nicht leisten wollen.

Wir wählten uns daher einen Namen wie den Lion Feuchtwangers.

Lion Feuchtwanger ist außerdem auch noch Münchner.

von Ingrid Rohn-Voelz                                  

(1982 bis 1991 stellvertretende Schulleiterin)

(aus: Städt. Lion-Feuchtwanger-Gymnasium: Jahresbericht für das Schuljahr 1985/86. München 1986, S. 7-8)

 

Veranstaltung der Schule zum 50. Todestag Lion Feuchtwangers



Geschichte des Städtischen Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums



1979

Im September nimmt das Städtische Gymnasium am Petuelring mit drei Klassen der 5. Jahrgangsstufe den Unterrichtsbetrieb auf. Da das Schulgebäude noch nicht errichtet ist, findet der Unterricht in der Grundschule an der Farinellistraße 7 statt. Erster Schulleiter ist Herr Winfried Scharfenberg.

1981

Zu Beginn des Schuljahres 1981/82 ist das Schulgebäude an der Freiligrathstraße 71 fertig gestellt, ab dem 15. September 1981 wird dort unterrichtet. Zu den bereits bestehenden Klassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe werden Klassen der Jahrgangsstufen 7 mit 10 eingerichtet. Damit wächst die Schülerzahl von 180 auf über 500.

Die stellvertretende Schulleiterin, Frau Rohn-Voelz, initiiert, die Schule nach Lion Feuchtwanger zu benennen.

Marta Feuchtwanger schrieb aus Pacific Palisades, dem kalifornischen Exil der Feuchtwangers, auf die Anfrage, ob sie damit einverstanden sei, das Gymnasium nach ihrem Mann Lion zu benennen:

„Es wäre eine große Ehre für Lion Feuchtwanger, wenn eine fortschrittliche Schule,  wie sie jetzt in München geplant wird, seinen Namen trüge […]. Es wäre auch ein  Zeichen des guten Willens, den jetzt Deutschland seinen früheren Mitbürgern zeigt."  und: „Ich würde es als eine erstaunlich großzügige Tat betrachten, wenn der Magistrat der Stadt München sich an einer solchen Ehrung beteiligte.“

Die Schule bleibt mit Marta Feuchtwanger bis zu deren Tod 1987 in brieflichem Kontakt.

1982

Offizielle Einweihungsfeier am 23.3.1982

Am 21.4.1982 beschließt der Schulausschuss des Münchner Stadtrats, dem „Gymnasium am Petuelring“ den Namen „Städtisches Lion-Feuchtwanger-Gymnasium“ zu verleihen. Die Abkürzung lautet „LFG“.

Ab diesem Schuljahr werden Kinder der 5. Klassen, die die deutsche Sprache noch nicht vollständig beherrschen, im Fach Deutsch besonders gefördert.

1984

Zum hundertsten Geburtstag Lion Feuchtwangers lädt die Schule am 6.7.1984 zu einem Tag der offenen Tür ein, der unter dem Motto „Lion Feuchtwanger und seine Zeit“ steht. Als Gäste und Vortragende sind unter anderem Professor Dr. Harold von Hofe (Leiter des Feuchtwanger Institus in Kalifornien), Dr. Barbara Murken, Dr. Jan Murken und Dr. Hélène Roussel (Paris) anwesend.

Die Theatergruppe führt unter Regie von Peter Schleuning das Stück „Andorra“ von Max Frisch auf. Damit beginnt eine bis heute sehr erfolgreiche Tradition des Schultheaters an der Schule. Derzeit leitet Frau Ilona Herrmann die Theatergruppe.

Im Jahresbericht des Schuljahrs 1985/86 heißt es dazu: „Unsere Absicht war und ist es, unserem Gymnasium nicht nur den Namen Lion Feuchtwangers zu geben, vielmehr soll dessen gesellschaftskritisches und humanistisches Engagement und Werk die Schüler und Lehrer anregen, sich auf diese demokratische und freiheitliche Tradition unserer Geschichte einzulassen und sie weiterzuführen.“ (S.19)

Die Bayerische Rück unterstützt die Schule bei ihrer kulturellen Arbeit.

1985

Im Mai legen erstmals Schülerinnen und Schüler das Abitur am LFG ab.

1986

871 Schülerinnen (349) und Schüler (522) besuchen mittlerweile das Gymnasium.

1988

Zum 30. Todestag von Lion Feuchtwanger findet in der Schule eine Matinee mit dem Motto „Emigration und Exil“ statt.

Als Zeitzeugen berichten Maria Matray, Kadidja Wedekind und Ernst Langendorf Schülern, Lehrern und Eltern von ihren Erfahrungen mit dem NS-Regime und in der Emigration.

1993

Um der Raumnot zu begegnen, erhält die Schule 2 Pavillons mit je zwei Klassenzimmern.

1996

Das Pädagogische Projekt 5. Klassen wird ins Leben gerufen. Es soll den Übertritt der Schülerinnen und Schüler von der Grundschule aufs Gymnasium erleichtern. Ein wichtiger Bestandteil ist intensiver Kontakt zwischen Eltern und Lehrkräften.

1999

Die Theatergruppe spielt das Stück „Die Kriegsgefangenen“ von Lion Feuchtwanger (Regie: Ilona Herrmann).

2000

Zum Schuljahresende geht der erste Schulleiter, Herr Winfried Scharfenberg, in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Herr Oberstudiendirektor Norbert Dmoch.

2002

Im Frühjahr besucht Herr Professor Dr. Edgar Feuchtwanger, Sohn von Lion Feuchtwangers Bruder Ludwig Feuchtwanger, in Begleitung seines Sohnes erstmals die nach seinem Onkel benannte Schule. Mit den Schülerinnen und Schülern der Leistungskurse Deutsch und Geschichte kommt es dabei zu einem interessanten Gespräch.

2004

Bedingt durch das achtjährige Gymnasium führt die Schule Studierzeiten und Ganztagsangebote für Schülerinnen und Schüler der Unterstufe ein.

2005

 

Zum Schuljahresende geht der zweite Schulleiter, Herr Norbert Dmoch, in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Herr Oberstudiendirektor Wolfgang Fladerer.

2006

Um die Einbeziehung der Eltern mit Migrationshintergrund in das Schulleben zu fördern, wird im Rahmen des VIP-Projekts des Bildungspakts Bayern an der Schule zusätzlich zum Elternbeirat ein Migrantenbeirat geschaffen.

Herr Professor Edgar Feuchtwanger kommt erneut zu Besuch an das Gymnasium, diesmal zusammen mit seiner Ehefrau.

2007

Die Theatergruppe spielt Szenen aus dem Roman „Erfolg“ von Lion Feuchtwanger (Regie: Ilona Herrmann).

2008

Im Februar wird der Anbau mit Mensa und Übungsräumen für das Fach Natur und Technik eröffnet.

Das Gymnasium beteiligt sich am „Lion-Feuchtwanger-Jahr“ und veranstaltet am 16.12.08 zusammen mit dem Literaturarchiv Monacensia und deren Leiterin, Frau Dr. Elisabeth Tworek, die Revue „Die Welt erklären heißt die Welt verändern“. Der Schauspieler Jörg Hube liest ausgewählte Texte von Lion Feuchtwanger.

Dezember 2008 / Schricker

 

 

Namenspatronate Lion Feuchtwangers



In München trägt seit Jahren eine Schule den Namen Lion Feuchtwangers, in Berlin wurde vom Schulsenator eine Umbenennung angeregt.

Gerne dokumentieren wir hier auch andere Patronate, von denen wir Kenntnis erlangen!

Gymnasium in München

Schule in Berlin

Straßennamen in Deutschland

Straßenname in Pforzheim (mit Dokumentation)

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Die russische "Lion Feuchtwanger Band"



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